Bau einer Voliere

Aus der Schweiz kam eine Anfrage für den Bau einer besonders großen Voliere. Eine Extrapolation von anderen Volieren schien nicht verantwortbar, daher wurde diesmal eine statische Berechnung angefragt – verbunden mit der Frage, ob sich innerhalb begrenzter Abmessungen allgemeine Aussagen in Parameterform über die erforderlichen Bauteilmaße von Volieren beliebiger Größe treffen lassen.
Das ist gelungen. Wichtige Variablen sind das Spiel im Eck der Verbindung zwischen Träger und Stütze sowie die Rotationssteifigkeit dieser Verbindung. Die Stützenabmessungen werden durch das Knicken unter Vertikallast und durch die horizontale Windlast bestimmt. Selbstverständlich steigt die Windlast deutlich, wenn Teile der Voliere mit Platten geschlossen werden. Beide Bemessungskriterien hängen von der Höhe des ungestützten Stützenabschnitts ab.
Bei größeren Spannweiten ist die Durchbiegung der Dachträger das maßgebende Bemessungskriterium. Die Durchbiegung nimmt proportional ab, wenn die Binderabstände kleiner werden. Außerdem wurde die Tragfähigkeit des Maschendrahts, der auch als Aussteifungsdiagonale wirkt, in die Tragfähigkeit der Konstruktion einbezogen. Da die Torsion je Binder abgetragen wird, bestimmt sie nicht die maximale Länge der Konstruktion. Diese wird jedoch durch die Temperaturspannungen bestimmt, sofern keine Dehnfugen vorgesehen werden. Vermeiden Sie Korrosion.
Beim Kontakt verschiedener Metalle kann Korrosion entstehen.